Gerüstbauer aus Melle erhält Medaillen von der Berufsgenossenschaft

Die Medaillen „Sicherheit am Bau“ übergab Regionalleiter Ludwig Donker an Geschäftsführer Ralf Wedekind, Sicherheitsfachkraft Mario Meyer sowie Geschäftsführer Frank Wedekind (von links). Alfons Potthoff hatte als regional zuständige Aufsichtsperson das Unternehmen für diese Auszeichnung vorgeschlagen.
Eine Medaille für die Gerüstbauer: Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hat dem Gerüstbauunternehmen Wedekind die Auszeichnung „Sicherheit am Bau“ verliehen. Die Medaille wird jährlich bundesweit an nur zehn der rund 500000 Mitgliedsunternehmen übergeben.
Darin sah der Regionalleiter der Berufsgenossenschaft, Ludwig Donker, eine seiner schönsten Aufgaben dieser Tage. Denn ein schwerer oder gar tödlicher Unfall führe immer zu persönlichem Leid und familiären Belastungen.
Das Unternehmen Wedekind wie auch seine Mitarbeiter zeigten ein überzeugendes Engagement für die Sicherheit am Bau: „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind hier wichtige Unternehmensziele.“
Ein wichtiger Punkt dabei sind die Sicherheitsanforderungen an die Baugerüste. „Diese Vorschriften werden bei uns akribisch umgesetzt“, erläutert Geschäftsführer Frank Wedekind. Eine wichtige Stütze des innerbetrieblichen Unfall- und Gesundheitsschutzes ist dabei die betriebseigene Sicherheitsfachkraft Mario Mayer. Dass seine Aufgaben in einer Firma mit 26 Mitarbeitern betriebsintern „vom eigenen Mann“ erledigt werden, ist eher selten: Die meisten kleinen Unternehmen greifen in dieser Sache auf externe Dienstleister zurück.
Ein Grund, warum Alfons Potthoff als regional zuständige Aufsichtsperson der Berufsgenossenschaft das Unternehmen Wedekind ins Gespräch brachte, liegt auch darin, dass im Gerüstbau nicht nur die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter auf dem Spiel steht: „Auch die Gerüstbenutzer in der ganzen Region genießen einen guten Schutz und hohe Betriebssicherheit auf den Gerüsten von Wedekind“, sagte Potthoff.



